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Vermietungsbedingungen

Das ABC – der Kanuvermietung.

Informationen finden sich auch auf der Seite:

www.hunte-natur.de

5 Tage – Kanuwandern vom Dümmer See nach Oldenburg (115 km)

Das besondere Flussabenteuer –
Mit dem Kanu durch die norddeutsche Tiefebene

Der abwechslungsreiche Wasserweg durch die Norddeutsche-Tiefebene führt über einen See, ruhige Flussabschnitte mit kleinen Sohlschwellen, vorbei an kleinen Städten und Dörfern, doch meistens durch die Natur der Region fern der Zivilisation. Von Hunteburg nach Oldenburg führt der Wasserlauf ganz aus dem Süden Niedersachsens bis fast zur Küste.
Die Hunte hat sich in den letzten Jahren durch Renaturierungsmaßnahmen, den Umbau einiger Wehre zu Sohlschwellen, die gut befahren werden können, sowie den Bau von geeigneten Umtragestellen zu einem attraktiven Wanderfluss entwickelt. An vielen Einsatz und Umtragestellen informieren sachkundig gestaltete Tafeln über den Flusslauf und seine Besonderheiten. Sie geben Informationen zu verschiedenen Tieren und Pflanzen so hat der Interessierte die Möglichkeit, sich mit der Natur der Region zu befassen.
Es ist auch möglich nur Teilabschnitte der Tour zu fahren.
Für ausführliche Informationen bitten wir um eine telefonische Anfrage.

Für die Tour bieten wir 3er(auch als 2er verwendbar) und 4er Kanus (für Familien mit 2 Kindern) an.
Die Boote sind groß genug um auch das Gepäck aufzunehmen und bieten sichere Fahreigenschaften.

Achtung: Es kann je nach Jahreszeit an einigen Stellen zu einer starken Verkrautung des Flusses kommen. Der Unterhaltungsverband ist bemüht die Strecke frei zu mähen, was aber nicht immer möglich ist.

Für die Übernachtungen bieten wir eine Camping- und eine Hotelvariante an – ganz nach Wunsch.
Die Tagesetappen sind so bemessen, dass man nach einem ausgiebigen Frühstück gemütlich lospaddeln kann, Zeit hat mit Ruhe die Natur zu genießen, Pausen einzulegen, um Sehenswürdigkeiten am Ufer zu besuchen oder einfach am Ufer zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen. Zeitdruck entsteht nicht und das Ziel wird jeweils vor der Dunkelheit erreicht.

Campingvariante:

(die Tour kann nach Absprache mit uns verändert werden)

1.Tag (16 km) ” Hunteburg – Eggers Brücke”
10:00 Uhr            Ankunft in Lembruch,
(Bahnreisende holen wir am Bahnhof Lemförde ab)
Transfer zum Campingplatz in Lembruch oder zu unserem
Biwakplatz  direkt an der Lohne.
10:30 Uhr            Ankunft am Campingplatz und Aufbau des Zeltes.
12:00 Uhr            Transfer nach Hunteburg zur Kanueinsatzstelle

Das Einsetzen in Hunteburg ist aus Naturschutzgründen erst ab dem 01.07. möglich, bei früheren Terminen findet der erste Paddeltag auf dem Dümmer See statt. Sie können hier eine überaus sehenswerte Aalräucherei besichtigen oder in der BarDüMar (Strandbar mit besonderem Flair) den ersten Urlaubstag genießen.

12:30 Uhr            Ankunft in Hunteburg an der Kanueinsatzstelle
– Einweisung in das Kanufahren, die gesamte Strecke und vorkommende Besonderheiten
13:00 Uhr            Start der Kanutour
Zunächst führt die Strecke über einen eingedeichten Flusslauf. Nach ca. 2 km erreicht man einen renaturierten Abschnitt mit rückverlegten Deichen, wo die Natur sich frei entfalten kann. Am Ufer lockt der Schäferhof mit seinem kulinarischen Angebot zur Einkehr. Kurze Zeit später erreicht der Paddler das Mündungsdelta der Hunte in den See. Überhängende Weiden und Erlen säumen das Ufer. Romantisch öffnet sich der Fluss zum See, die Überquerung ist eine kleine Herausforderung. Wer Lust hat, macht noch einen Abstecher in die BarDüMar und paddelt danach weiter nach Lembruch.Hier gilt es den ausfluß der Lohne zu finden auf der es noch 5 km bis zu unserem Biwakplatz geht.

2.Tag (25 km) “Eggers Brücke – Ihlbrock”

Am nächsten Tag wird wieder alles in`s Boot  verladen und es gehtweiter über die Lohne. Es ist ein Erlebnis mitten durch die Stadt zu paddeln. Man kann hier Einkaufen oder in der Eisdiele einkehren. Um wieder auf die Hunte zu gelangen trägt man einmal um und durchfährt einen Tunnel. Nun folgt der Paddler immer dem Fluss, hin und wieder muss an Wehren umgetragen werden, andere Wehre sind schon so umgestaltet, dass sie von Kanus befahren werden können (aber nicht dürfen). Das ist immer ein besonderes Vergnügen. Am späten Nachmittag, kurz nach der Bahnüberführung, erreicht man den Campingplatz in Ihlbrock. Das Zelt kann einfach am Flussufer aufgebaut werden oder man Miete sich eines der Schlaffässer. Sanitäre Anlagen sind vorhanden, es bestehen aber keine Einkaufsmöglichkeiten.

3. Tag (19 km) “Ihlbrock – Goldenstedt”

Nach dem Frühstück am Flussufer geht es weiter. Gegen Mittag erreicht man den Ort Barnstorf. Eine tolle Sohlgleite bietet Fahrspaß pur, anschließend kann man mitten in der Stadt aussteigen und einkaufen. Ein kleines Stück flussabwärts bietet sich an den Walsener Teichen ein sehr schöner Pausenplatz zur Rast an.
Wer eine Kurze Etappe liebt kann am Biwakplatz ca. 500 m hinter der Brücke bei der Kanustation Huntetal Übernachten.

Die nun folgenden Umtragestellen sind nicht mehr ganz so komfortabel, doch auch das ist zu schaffen.Das Tagesziel ist heute der Campingplatz Hartenbergsee in Goldenstedt.

4. Tag (28 km) “Goldensedt – Dötlingen”

Nach dem Frühstück geht mit Schwung auf die nächste Etappe.
” das ist heute ein langer Weg”
Mittags erreicht man Wildeshausen und kann (muss aber nicht) in einem Restaurant am Flussufer sehr gut essen.

Aus Naturschutzgründen kann die Tour hier erst ab dem 16.Juni fortgesetzt werden, bei früheren Terminen ist hier die Tour zu Ende.

Der Weg um das Wehr herum ist recht lang (900m) doch wenn man fragt, ist er auch zu finden. Von der Einsatzstelle in Wildeshausen, (hier sollte man nicht am Wochenende ankommen), führt der Fluss durch eine bewaldete Dünen- und Strauchmoränenlandschaft. Die Stecke ist landschaftlich wunderschön, herrlich zu paddeln und frei von Wehren. Hin und wieder bieten kleine bis mittlere Stromschnellen viel Paddelspaß und durch die vielen Mäander scheint die Sonne von allen Seiten zu kommen. Aufpassen, die Ausstiegstelleliegt an derrechten Seite in einer Kurwe und ist leichtzu übersehen.

Auf dem Campingplatz in Dötlingen zeltet man auf einer kleinen Wiese unter Bäumen.

5. Tag (20 km) ” Dötlingen – Astrup”
Immer weiter geht es Richtung Norden, in Huntlosen geht es eine recht hefige Sohlgleite hinunter /nur für erfahren Kanuten nach vorheriger ansicht. Die Durchquerung des Naturschutzgebietes Barneführer Holz mit seinem über 300 Jahre alten Baumbestand ist ein besonderes Erlebnis. Genießen Sie den Fluß und lassen sich auch mal einfach treiben. Denn auch so erreicht man das Ziel. An Sandkrug/Astrup liegt der nächte Halt. Hiersteigt man aus und geht ca 500 Meter zum Campingplatz.

6. Tag (12 km) ” Astrup – Oldenburg”
Der Fluß wir hier nun breiter und ruhig, vorbei geht es anSchafweiden wird weiter bis nach Oldenburg.
Hier wird das Kanu abgeholt oder ein Taxi bringt Sie zum Bahnhof. Wer möchte kann aber auch gern noch eine Nacht in Oldenburg bleiben und erst am nächsten Tag den Heimweg antreten.

Das besondere Highlight zum Schluss:
Wir bieten eine lohnende Radtour von Oldenburg zurück zum Dümmer See über den Hunte- Radweg an.

Leistungen:
– 6 Tage Kanumiete inkl. Paddel, Packsack/Tonne und Schwimmweste, Bootswagen
– 5 x Campingplatzgebühren
– ausführliche Streckenbeschreibung und Karten
– Einweisung in Kanufahren und Strecke
– Transfers: ab Bahnhof Lemförde über Lembruch nach Hunteburg, ab Zielort zum Bahnhof

 

Preis:
(ab 2 Personen pro Person)                    270,- €
Aufpreis 3. Person im Boot                      130,- €
Kinder bis 14 Jahre im 3er/4er Boot          90,- €

Rücktransfer der Boote/Personen
140,- € /pro Gruppe bis 7 Personen

Zusatzleistungen:
– Verlängerungstag                                    35,- €
(wenn einmal die Arme zu müde zum Paddeln sind)
– Aufpreis für 1er Boot                               75,- €

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